Kruse, Chr., Zorn, S. K., Gollub, P. & Rothland, M.
Übersichtsartikel (Buchbeitrag) | Peer reviewedKlassengrößen, Gehälter, die Arbeitszeit und die Schüler*innen sowie das öffentliche Ansehen prägen nicht nur als ausgewählte Bedingungen der Berufsausübung den Arbeitsalltag von Lehrer*innen, sondern sind auch für die Lehrer*innenbildung relevant. In diesem Beitrag werden Forschungsbefunde zu den genannten schulischen Arbeitsbedingungen zusammengeführt und herausgestellt, dass in Deutschland im internationalen Vergleich durchschnittliche Klassengrößen, hohe (aber im Berufsverlauf kaum steigende) Gehälter und besonders hohe aber auch breit gestreute Arbeitszeiten von Lehrkräften den Beruf prägen. Schüler*innen fordern Lehrkräfte im Berufsalltag und sind zugleich Quelle (hoher) Arbeitszufriedenheit. Das Prestige des Berufs ist entgegen landläufiger Wahrnehmungen hoch, gleichwohl dominieren im gesellschaftlich-medialen Diskurs gängige negative Urteile bezogen auf die Berufsinhaber*innen. In Verbindung mit konzeptionellen Anregungen wird diskutiert, inwiefern die ausgewählten Arbeitsbedingungen in Schulen Auswirkungen auf die Qualität der beruflichen Tätigkeit von Lehrkräften sowie auch auf die Lehrer*innenbildung haben.
| Gollub, Patrick | Institut für Erziehungswissenschaft (IfE) Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung (Prof. Rothland) |
| Kruse, Christoph | Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung (Prof. Rothland) |
| Rothland, Martin | Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung (Prof. Rothland) |
| Zorn, Sarah Katharina | Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung (Prof. Rothland) |