Unnatural Mothers? - Kindsmörderinnen und die Aushandlung von Weiblichkeit im Dramatischen Monolog der Viktorianik

Merk Annika

Forschungsartikel (Buchbeitrag) | Peer reviewed

Zusammenfassung

Es ist kein Zufall, dass der dramatic monologue sich gerade im Zeitalter der Viktorianik zu einer der vorherrschenden lyrischen Gedichttypen entwickelte, ist er aufgrund seiner generischen Merkmale doch wie kein andere poetische Form geeignet, die kulturellen und politischen Anliegen dieser Zeit auszuhandeln. Anhand der beiden Monologe „The Runaway Slave at Pilgrim’s Point“ (1850) von Elizabeth Barrett Browning und „Medea at Athens“ (1870) von Augusta Webster soll dementsprechend analysiert werden, wie diese Gattung die im viktorianischen Zeitalter vorherrschende Ideologien von Weiblichkeit und Mutterschaft kritisch hinterfragt.

Details zur Publikation

Herausgeber*innenWilde Gabriele, Friedrich Stefanie
BuchtitelIm Blick der Disziplinen. Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in der wissenschaftlichen Analyse.
Seitenbereich196-216
VerlagVerlag Westfälisches Dampfboot
ErscheinungsortMünster
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2013
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
ISBN9783896919045
Stichwörterdramatic monologue; gender; Viktorianische Lyrik; feminist theory; Geschlecht und Geschlechterverhältnisse

Autor*innen der Universität Münster

Merk, Annika
Professur für British Studies: Early Modern and Modern Texts (Prof. Stierstorfer)