Figurationen des Posthumanen in Mary E. Pearsons Jugendroman ZWEIundDIESELBE im Literaturunterricht

Henke, Ina

Forschungsartikel (Zeitschrift) | Peer reviewed

Zusammenfassung

Kinder- und Jugendliteratur steht seit jeher in einem Spannungsverhältnis zwischen didaktisch-pädagogischen Zielen und literarischen Ansprüchen. An ihnen werden gesellschaftliche Dynamiken ebenso erkennbar wie ein ästhetischer Wandel. Dennoch spielen bei der Auswahl geeigneter Werke für den Literaturunterricht Aspekte wie Materialität, Medialität und Literarizität eine untergeordnete Rolle. Oft wird vor allem die gesellschaftliche Relevanz in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Dieses Heft widmet sich diesem Spannungsverhältnis zwischen „Ästhetik“ und „Pragmatik“: Die Beiträge stellen den Begriff der „Problem- bzw. Werteorientierung“ insofern in Frage, als kinder- und jugendliterarische Werke gegen den Strich gelesen werden. Solches „Quer-Lesen“ soll Leser:innen erlauben, gewohnte Rezeptionsweisen zu hinterfragen und ein anderes Deuten zu praktizieren.

Details zur Publikation

FachzeitschriftInformationen zur Deutschdidaktik (Ide)
Jahrgang / Bandnr. / Volume49
Ausgabe / Heftnr. / Issue1
Seitenbereich102-109
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2025
Link zum Volltexthttps://ide.aau.at/2025-0/heft-1-2025/
StichwörterKinder- und Jugendliteratur; Posthumanismus; Ästhetik; Literarisches Lernen

Autor*innen der Universität Münster

Henke, Ina
Germanistisches Institut - Abteilung: Literatur- und Mediendidaktik