Die Vorstellung, dass eine Maschine oder Künstliche Intelligenz (KI) uns Menschen ebenbürtig werden oder uns gar überholen könnten, fasziniert Menschen seit Jahrhunderten. In den vergangenen Jahrzehnten sind wir dieser Vorstellung bedeutend nähergekommen. Das Topical Program „Gesellschaftliche und rechtliche Auswirkungen künstlichen Entscheidens" setzt sich intensiv mit den für alle Gesellschaften bedeutenden Chancen und Risiken durch KI auseinander. Beteiligt sind neben den Rechtswissenschaften auch die Geistes-, Sozial-, Politik-, Wirtschafts- und Computerwissenschaften. Die zentralen Forschungsfragen lauten: Welche gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Auswirkungen sind zu erwarten, wenn menschliche Entscheidungen durch automatisierte Entscheidungen ganz oder teilweise ersetzt werden? Mit welchen Methoden und Zielen kann das Recht auf sie reagieren? Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung rechtlicher Regeln, mit denen neuere Entwicklungen im Bereich der Entscheidungen durch KI angemessen gestaltet werden können. Forschungsfelder wie Datensouveränität, elektronische Kommunikation, Finanzdienstleistungen, Rechtspflege oder Nachhaltigkeit und Umwelt sollen unter drei Aspekten - „Autonomie", „Verantwortung" sowie „überwachung und Kontrolle" - untersucht werden.
| Casper, Matthias |
| Casper, Matthias |
| Arnold, Stefan | |
| Boers, Klaus | |
| Englisch, Joachim | |
| Heghmanns, Michael | |
| Heiderhoff, Bettina | |
| Hoeren, Thomas | |
| Holznagel, Bernd | |
| Mäsch, Gerald | |
| Pohlmann, Petra | |
| Schäfers, Dominik | |
| Scheuch, Alexander | |
| Schlacke, Sabine |