„Art (as) In-Formation. Das Paradigma der Informationsgesellschaft als Herausforderung für die Kunst der 1970er Jahre“Open Access

Frohne, Ursula

Forschungsartikel (Buchbeitrag) | Peer reviewed

Zusammenfassung

Seit dem Ende der 1960er Jahre setzt innerhalb der konzeptuellen Kunst- tendenzen eine Auseinandersetzung mit dem neuen Paradigma der Informationsge- sellschaft ein. Vorstellungen von den neuen elektronischen Kommunikationssystemen finden nicht nur in den populären Medien ein Echo, sondern auch in zwei 1970 in New York realisierten Ausstellungen, Information im Museum of Modern Art und Sof tware im Jewish Museum. Die hierin gezeigten Auf tragsarbeiten lenkten die öf fentliche Rezeption auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des technologischen Wandels. Ebenso forcierten die kuratorischen Konzeptionen eine Annäherung der künstlerischen Methoden an das neue kulturelle a priori der Computer- und Informationstechnologie, verknüpft mit der Forderung nach Einbindung der ästhetisch-künstlerischen Sensibilität in diese vorrangig ökonomisch motivierten Entwicklungen.

Details zur Publikation

Herausgeber*innenEffinger, Maria
BuchtitelVon analogen und digitalen Zugängen zur Kunst: Festschrift für Hubertus Kohle zum 60. Geburtstag
Seitenbereich363-373
Verlagarthistoricum.net
ErscheinungsortHeidelberg
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2019
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
ISBN978-3-947449-57-6
DOI10.11588/arthistoricum.493
Link zum Volltexthttps://doi.org/10.11588/arthistoricum.493
StichwörterTechnologie- und Kunstgeschichte; Konzeptkunst; Reflexionen des Informationsbegriffs in künstlerischen Methoden der 1970er Jahre; Ausstellungsgeschichte; kreative Medienpraxis

Autor*innen der Universität Münster

Frohne, Ursula
Professur für Kunstgeschichte (Prof. Jacobsen)