Framing als politischer Prozess: Beiträge zum Deutungskampf in der politischen Kommunikation

Marcinkowski, F

Fachbuch (Herausgegebenes Buch) | Peer reviewed

Zusammenfassung

Ereignisse, Zustände und Sachverhalte in der Welt sprechen nicht für sich, sie werden von uns zum Sprechen gebracht, in dem wir sie in einer bestimmten Weise abgrenzen, interpretieren und verstehen. Dafür benutzen wir kontingente Interpretationsmuster, für die der kanadische Soziologe Erving Goffman vor beinahe vierzig Jahren den Begriff „Frame“ eingeführt hat. Das Konzept „Framing“ verweist dementsprechend auf ein kommunikatives Handeln, durch das bestimmte Gegebenheiten in einen bestimmten Zusammenhang gebracht werden und eben dadurch eine spezifische Bedeutung gewinnen. Eine Bedeutung, die auch anderes ausfallen könnte, wenn der Interpretationsrahmen anders angesetzt worden wäre. Die Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich mit der Frage, inwieweit diese Form der strategischen Kommunikation in der Realität heutiger Demokratien genutzt wird, um damit Politik zu machen.

Details zur Publikation

VerlagNomos
ErscheinungsortBaden
Titel der ReihePolitische Kommunikation und demokratische Öffentlichkeit
Nr. in Reihe6
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2014
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
ISBN978-3-8487-0238-1

Herausgeber*innen der Universität Münster

Marcinkowski, Frank

Projekte, aus denen die Publikation entstanden ist

Laufzeit: 10.02.2011 - 12.02.2011
Gefördert durch: Fritz Thyssen Stiftung - Tagungsförderung
Art des Projekts: Wissenschaftliche Veranstaltung