Hiepel, Ludger; Horstmann, Jan; Lück, Christian; Normann, Immanuel
Forschungsartikel in Online-Sammlung (Konferenz) | Peer reviewedDigital-Humanities-Projekte, in denen individuelle Software benötigt wird, und DH-Zentren, an denen generisch einsetzbare Forschungssoftware entwickelt wird, haben unterschiedliche Geschwindigkeiten. Beispielhaft anhand des konkreten Entwicklungsprojektes Intertextor des Münsteraner Service Centers for Digital Humanities (SCDH) zur Annotation und Analyse intertextueller Relationen demonstriert der Beitrag das Spannungsfeld zwischen generischem Anspruch (dem inneren Faktor der Entwicklungsstrategie) und individuell notwendigen Lösungen, die aus konkreten Projektanforderungen erwachsen (dem externen Faktor heterogener Forschungsprojekte). Wir diskutieren, inwieweit einerseits Elemente agilen Projektmanagements (d.h. im vorliegenden Fall Scrum) helfen können, wo andererseits aber dennoch projektspezifische Entwicklungen (demonstriert am Beispiel eines alttestamentarischen Ijob-Buch-Editionsprojektes) vorgenommen werden müssen, um Deadlines einhalten zu können und den Fortgang disziplinärer Forschung nicht zu verlangsamen.
Hiepel, Ludger | Professur für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments (Prof. Schnocks) |
Horstmann, Jan | ULB S1 Abteilung 1.2 Finanzen und Beschaffung |
Lück, Christian | Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) |
Normann, Immanuel | ULB R1.2 Teilreferat Digital Humanities |