Das KATRIN-Experiment will die Neutrinomasse mit einer Empfindlichkeit von 0.2eV/c2 aus der Präzisionsmessung des Endpunktbereichs des Tritium-Betaspektrums messen, um den ganzen kosmologisch relevanten Neutrinomassenbereich zu untersuchen. Das KATRIN-Experiment benutzt eine hochluminose fensterlose gasförmige Tritiumquelle in Verbindung mit einem Gegenfeldspektrometer vom MAC-E-Filter Typ, das sowohl eine sehr hohe Energieauflösung als auch eine sehr große Raumwinkelakzeptanz besitzt. Das Experiment wird von einer internationalen Kollaboration am Karlsruhe Institut für Technologie KIT (früher: Forschungszentrum Karlsruhe) aufgebaut. Die Münsteraner Gruppe hat das 690m2 große Elektrodensystem des KATRIN-Hauptspektrometer zur Untergrundabschirmung entwickelt und gebaut und wird sie jetzt in Betrieb nehmen. Weitere Münsteraner Projekte sind die Präzisionshochspannungsversorgung und -messung, verschiedene Kalibrationselektronenquelledie KATRIN-Datenbank, Analysen und Simulationen.
| Weinheimer, Christian |
| Weinheimer, Christian |
Laufzeit: 30.05.2008 - 30.06.2011 | 1. Förderperiode Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Art des Projekts: Beteiligung an einem bundesgeförderten Verbund |
Verbundprojekt KATRIN: Messung der Neutrinomasse aus dem Tritium Betazerfall, Teilprojekt 1 (KATRIN) Laufzeit: 01.07.2014 - 30.06.2017 | 3. Förderperiode Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Art des Projekts: Beteiligung an einem bundesgeförderten Verbund |