SFB 496 A10 - Symbolische Kommunikation in Herrschaftsverständnis und Herrschaftspraxis Kaiser Karls IV.

Grunddaten zu diesem Projekt

Art des ProjektesTeilprojekt in DFG-Verbund koordiniert an der Universität Münster
Laufzeit an der Universität Münster01.01.2009 - 31.12.2011 | 1. Förderperiode

Beschreibung

Das Teilprojekt A10 widmet sich der Frage, auf welche Weise der Kaiser und böhmische König Karl IV. seine neuen Norm- und Wertvorstellungen zur Geltung brachte und wie insbesondere der Adel in Böhmen auf seinen Versuch einer (partiellen) Umwidmung kollektiver Werte reagierte. Karl IV. intendierte - nicht zuletzt aufgrund persönlicher Frömmigkeit und Bildung -, die adelige Fehdepraxis zurückzudrängen und eine friedliche Beilegung von Konflikten zu erreichen. Untersucht werden die zeremoniellen und symbolisch-rituellen Formen, deren sich der Luxemburgerkaiser für die Durchsetzung seiner Herrschaftskonzeption bediente. Dabei sollen ebenso integrative Strategien wie auch die Grenzen der Integrationskraft des Hofes untersucht werden.

StichwörterKarl IV.; Herrschaftsverständnis; Herrschaftspraxis
Webseite des Projektshttp://www.uni-muenster.de/SFB496/projekte/a10.html
Mittelgeber / Förderformat
  • DFG - Sonderforschungsbereich (SFB)

Projektleitung der Universität Münster

Schlotheuber, Eva
Historisches Seminar

Antragsteller*innen der Universität Münster

Schlotheuber, Eva
Historisches Seminar

Wissenschaftliche Projektmitarbeiter*innen der Universität Münster

Tresp, Uwe
Sonderforschungsbereich 496 - Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur französ. Revolution