Mit der Energiewende hat sich Deutschland zum Ziel gesetzt, das gegenwärtige Energiesystem in ein weitgehend CO2-freies und auf erneuerbaren Energien basierendes System zu transformieren. Ein wirtschaftliches, umweltverträgliches, verlässliches und sozialverträgliches Energiesystem benötigt eine ganzheitliche Betrachtung auf Systemebene. ENavi sieht die Energiewende daher als einen gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess und verknüpft wissenschaftliche Analysen mit politisch-gesellschaftlichen Anforderungen. Das Projekt ENavi zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis des komplex vernetzten Energiesystems im Energiebereich und den damit verbundenen Bereichen wie Industrie und Konsum zu gewinnen, Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie die Komponenten des zukünftigen Energiesystems unter Berücksichtigung der energiepolitischen Ziele und (u. a. rechtlichen Rahmen-) und Randbedingungen systemisch integriert werden können, so präzise wie möglich abzuschätzen, welche Folgen eine bestimmte Maßnahme kurz-, mittel- und langfristig auf das Energiesystem haben würde und schließlich im transdisziplinären Diskurs Optionen für wirksame Maßnahmen zu generieren. Eines der zentralen Produkte des Projekts ist ein Navigationsinstrument, mit dem die Forscher die Wirkungen und Nebenwirkungen von wirtschaftlichen oder politischen Maßnahmen im Voraus abschätzen wollen. Es soll dabei helfen, die entscheidenden Fragen zu beantworten: Wie kann man dafür sorgen, dass die Energiewende die einkommensschwachen Gruppen in Deutschland nicht zu stark belastet? Mit welchen Maßnahmen kann man effektiv und effizient die Elektromobilität in Deutschland fördern? Oder: Wie können mehrere zehntausend Lieferanten von Solarstrom auf privaten Dächern sinnvoll synchronisiert werden? Die Analyse von Maßnahmen über verschiedene Modellregionen hinweg unterstützt zusätzlich das bessere Verständnis der Erfolgsfaktoren für den Umbau des Energiesystems.
| Löschel, Andreas | |
| Quante, Michael | |
| Schlacke, Sabine |
| Löschel, Andreas | |
| Quante, Michael | |
| Schlacke, Sabine |
| Düber, Dominik | |
| Kube, Roland |
| Populismus und Anti-Pluralismus: Reichweite und Grenzen eines formalen Kritikmusters Möller, Kolja; Düber, Dominik (16.11.2017) V. Tagung für Praktische Philosophie. Panel: Rechts- und sozialphilosophische Aspekte der Krise der Demokratie , Salzburg, Österreich Art des Vortrags: wissenschaftlicher Vortrag | |
| What is special about justice in energy systems? Düber, Dominik (28.09.2017) Energy Ethics Workshop, Durham, Großbrittanien Art des Vortrags: wissenschaftlicher Vortrag | |
| Überlegungen zum Fortschrittsbegriff - ein philosophischer Schritt zurück Düber, Dominik (25.09.2017) Präsentation der Studie "Technologischer Wandel & Ungleichheit", Wien, Österreich Art des Vortrags: wissenschaftlicher Vortrag | |
| Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Arbeitsteilung Düber, Dominik (29.05.2017) Energieverantwortung in Forschung, Bereitstellung und Nutzung. Kick-off Arbeitstreffen der Forschungskooperation des…, Siegen Art des Vortrags: wissenschaftlicher Vortrag | |
| Which justice for energy justice? Düber, Dominik (08.05.2017) 16th Annual STS Conference Graz 2017 – Critical Issues in Science, Technology and Society Studies. Panel S12: Social…, Graz, Österreich Art des Vortrags: wissenschaftlicher Vortrag |