Das Gesamtwerk des Schriftstellers und Juristen Jodocus Donatus Hubertus Temme (1798-1881) kann als Idealfall gegenseitiger Interferenz von Rechtsdiskurs und in der Literatur gebündelten weiteren Wissensbeständen (u.a. Moral, Medizin) betrachtet werden. Die gemeinsame literaturwissenschaftlich-diskursanalytische sowie rechts- und kriminal-historische Auswertung dieses Werks ist Ziel des beantragten Teilprojekts. Gefragt werden soll dabei nach dem Wandel Temmescher Rechtsauffas-sungen und poetologischer Konzeptionen seiner sich über fünf Jahrzehnte erstreckenden Publikationstätigkeit, und zwar v.a. unter dem Gesichtspunkt der anthropologischen Konzeption von 'Verbrechen'.
| Blödorn, Andreas |
| Blödorn, Andreas |
| Ueberfeldt, Johannes |
| Lotz, Niklas |
Laufzeit: 01.07.2019 - 30.06.2024 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Sonderforschungsbereich Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |