Gegenstand des Projekts sind juristische und rhetorisch-literarische Texte im Islam der sog. Nachklassischen Zeit (ab ca. 14. Jhdt., hier mit Schwerpunkt auf dem 18./19. Jhdt.). Diese Literatur wurde in der Wissenschaft lange als Ausdruck einer geistigen Erstarrung bewertet und deshalb kaum untersucht. Demgegenüber geht dieses Teilprojekt davon aus, dass gerade diese Epoche durch die Auffächerung des rechtlichen und des rhetorischen Diskurses in verschiedene Gattungen geprägt ist. Es wird angenommen, dass damit auch eine inhaltliche Diversifizierung einherging. Ziel des Projektes ist es, eine gattungssensible und dadurch mehrdimensionale Perspektive auf Recht und Rhetorik zu etablieren.
| Oberauer, Norbert | |
| von Hees, Syrinx |
| Oberauer, Norbert | |
| von Hees, Syrinx |
| Arslan, Hakki | |
| Rizzo, Luca | |
| Sabraa, Tarek |
Laufzeit: 01.07.2019 - 30.06.2024 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Sonderforschungsbereich Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |
Hakki, Arslan; von Hees, Syrinx (2024) In: Stiening, G. (Hrsg.), Rechtsnorm und ästhetische Reflexion. Studien zum Verhältnis zwischen den Hermeneutiken des Rechts und der Literatur, 45-87. Berlin: J.B. Metzler Verlag. doi:10.1007/978-3-662-69145-8_4 Forschungsartikel (Buchbeitrag) | Peer reviewed | Veröffentlicht |