Das Fehlen von Spermien im Ejakulat (Azoospermie) ist häufig auf eine gestörte Keimzelldifferenzierung während der Meiose zurückzuführen. Studien an Zebrafischen und Mäusen haben gezeigt, dass die Meiose die Ausbildung eines unbeweglichen „zytogenen“ Ziliums auf der Oberfläche der Keimzellen erfordert. Dies deutet darauf hin, dass Ziliopathien nicht nur die Spermienmotilität, sondern auch die Meiose und somit die Spermienbildung beeinträchtigen können. In diesem Projekt wird die Rolle des „zygotenen Ziliums“ und assoziierter Gene und Proteine im Zusammenhang mit der männlichen Unfruchtbarkeit untersucht.
| Friedrich, Corinna | Institut für Reproduktionsgenetik |
| Wallmeier, Julia | Klinik für Medizinische Genetik |
| Friedrich, Corinna | Institut für Reproduktionsgenetik |
| Wallmeier, Julia | Klinik für Medizinische Genetik |