Die Dissertation widmet sich den chalzedonensisch-orthodoxen Christen der Patriarchate von Antiochien, Alexandrien und Jerusalem, die im Zuge der islamischen Expansion vom Byzantinischen Reich getrennt wurden und die Unterstützung durch die herrschende Klasse verloren. Diese Christen gingen alsbald dazu über, ihre Liturgie sukzessive ins Arabische zu übersetzen, zugleich aber immer stärker am Byzantinischen Ritus auszurichten, um die eigene Identität gegenüber den anderen christlichen Kirchen (Syrisch-Orthodoxe, Kopten, Maroniten,...) stärker zu betonen. In der Dissertation werden verschiedene Handschriften des Typikons von unterschiedlichem Alter miteinander verglichen, um somit nachzuzeichnen, wie sich die Arabisierung entwickelte und wie dieser Prozess mit dem der Byzantisierung verbunden wurde.