Radikaldemokratische Perspektivierungen des Rechts

Dübgen, Franziska

Research article (book contribution) | Peer reviewed

Abstract

Radikale Demokratietheorien zeichnen sich durch ihre konsequente Kontingenzannahme aus: Jede Ordnung entsteht durch Konflikte und fixiert Bedeutungen jeweils neu und nur temporär. Davon ausgehend lassen sich jedoch unterschiedliche demokratietheoretische Schlussfolgerungen ziehen. Die französisch geprägte radikale Demokratietheorie zielt auf kritische Distanz zum Bestehenden ab, der hegemonietheoretische Ansatz dagegen auf strategische Transformation. Diese Diskrepanz wird im Verhältnis zum staatlichen Feld besonders deutlich. Angesichts der Widersprüchlichkeit innerhalb des Diskurses der radikalen Demokratietheorie, die hier prägnant abgebildet wird, stellt sich die Frage der Zukunft der radikalen Demokratietheorien. Einheit oder Aufspaltung?

Details about the publication

EditorsComtesse, Dagmar; Westphal, Manon
Book titleRadikale Demokratietheorien und Staat
PublisherNomos
Place of publicationBaden-Baden
Statussubmitted / under review
Release year2026
ISBNISBN 978-3-8487-7385-5
KeywordsDemokratietheorie; Hegemonie;

Authors from the University of Münster

Dübgen, Franziska