Doering, Lutz
Non-scientific contribution (journal)In today’s academia, English functions as the lingua franca, offering unparalleled opportunities for global reach. However, this trend risks marginalizing other languages of academic publishing like German, which remains vital for its nuanced expression and generative vocabulary. Drawing from my own experience, I emphasize the importance of writing directly in English to meet its stylistic and structural demands, rather than relying on translations from German. Thus, publishing in acceptable English clearly facilitates international reception. On the other hand, I argue that there is room for presenting research in German. A balanced approach ensures both global accessibility and the continuity of diverse academic voices. In der akademischen Welt der Gegenwart fungiert Englisch als lingua franca und bietet unvergleichliche Möglichkeiten für eine globale Reichweite. Dieser Trend birgt jedoch die Gefahr, dass andere Sprachen des akademischen Publikationswesens wie das Deutsche, das aufgrund seines nuancierten Ausdrucks und generativen Vokabulars nach wie vor unverzichtbar ist, an den Rand gedrängt werden. Der Autor betont aus seiner eigenen Erfahrung heraus, wie wichtig es ist, direkt auf Englisch zu schreiben, um den stilistischen und strukturellen Anforderungen gerecht zu werden, anstatt sich auf Übersetzungen aus dem Deutschen zu verlassen. So erleichtert die Veröffentlichung in akzeptablem Englisch eindeutig die internationale Rezeption. Andererseits vertritt der Autor die Auffassung, dass es durchaus einen Raum für die Publikation von Forschungsergebnissen auf Deutsch gibt. Ein ausgewogener Ansatz gewährleistet sowohl die globale Zugänglichkeit als auch die Kontinuität verschiedener akademischer Sprachkulturen.
| Doering, Lutz | Professorship of New Testament and Ancient Judaism (Prof. Doering) Centre for Eastern Mediterranean History and Culture (GKM) Cluster of Excellence "Religion and Politics" |