An Universitäten erworbene Kompetenzen können in unterschiedlichen Studiengängen sowie in Unternehmen auch ohne ein abgeschlossenes Studium für den jeweiligen Beruf oder die ausgeübte Tätigkeit qualifizierend sein. Ein Problem hierbei stellte die fehlende Zertifizierung der erworbenen Kompetenzen dar. Das Angebot von Distance Learning-Zertifikaten war ein Lösungsweg, der die Forderungen des Gender Mainstreams umsetzte. In einer Analysephase galt es zunächst, die potenziell interessanten Teilbereiche aus dem übergreifenden Angebot der Universität zu identifizieren, für welche Einheiten Distance Learning- Zertifikate ausgestellt werden sollen. Dabei spielte, neben den sich aus den Prüfungsordnungen ergebenen Zertifikaten, auch die Frage nach dem Bedarf der Bürger und der Industrie eine entscheidende Rolle. Die gesamte Analyse war geprägt von der Interaktion mit Prüfenden und Institutionen der Universität, die Prüfungsleistungen überwachen. Diese waren ebenfalls mit geeigneten Maßnahmen in den Prozess der Definition von Zertifikaten eingebunden. Im Anschluss an die Analysephase mussten die Leistungen für die Zertifikate exakt spezifiziert werden, um sie in Curricula und Prüfungsordnungen der Universität einbinden zu können. Dabei waren auch existierende Zertifizierungsprogramme, wie die European Computer Driving Licence (ECDL), angemessen zu berücksichtigen.
| Vossen, Gottfried |
| Vossen, Gottfried |
Computer-supported learning in hybrid systems (cHL-hybrid) Duration: 01/05/2005 - 30/04/2010 Funded by: Federal Ministry of Research, Technology and Space Type of project: Main federally funded joint project |