Mit dem Projekt „Gesundheitskompetenz in der kommunalen Gesundheitsförderung“ verfolgen Münster Marketing, das Gesundheits- und Veterinäramt Münster, die Universität Münster sowie die Beratungsstelle Südviertel e.V. gemeinsam das Ziel, über communitybasierte Ansätze die Gesundheit von sozial benachteiligten und als „schwer erreichbar“ wahrgenommenen Menschen in Münster nachhaltig zu stärken. Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis werden innerhalb der Projektlaufzeit von April 2026 bis März 2029 wirksame und innovative Ansätze zur Stärkung von Gesundheitskompetenz entwickelt sowie strukturelle Anwendungsbarrieren systematisch abgebaut. Dadurch werden Voraussetzungen und Verhältnisse geschaffen, die Zielgruppen befähigen, Gesundheitsinformationen zu verstehen, anzuwenden und konkret für ihre eigene Gesundheit zu nutzen. Diese neu entwickelten Ansätze kommunaler Verhältnisprävention werden gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Münster sowie der Hochschule Bochum als Kooperationspartner*innen aus der Praxis prototypisch in einem Stadtteil erprobt, gesamtstädtisch verankert und gemeinsam mit städtischen Partner*innen in zwei weiteren Stadtteilen umgesetzt. Mit dem Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ hat die Stadt wichtige Rahmenbedingungen für die kommunale Gesundheitsförderung geschaffen und sich für die Stärkung communitybasierter Ansätze ausgesprochen. Aufbauend auf den bestehenden Aktivitäten der kommunalen Gesundheitsförderung in Münster entwickelt das Projekt innovative verhältnispräventive Ansätze zur Stärkung von Gesundheitskompetenz. Damit greift es ein wenig erforschtes Handlungsfeld auf und setzt neue Impulse für die kommunale Gesundheitsförderung. Gefördert wird das Projekt durch die Techniker Krankenkasse, Münsters Allianz für Wissenschaft sowie durch das StadtLabor Münster.
| Dzudzek, Iris |
| Dzudzek, Iris |