Die Stiftung Sozialer Protestantismus vergibt den Klaus von Bismarck-Preis für wissenschaftliche Arbeiten, Projekte und Impulse, die die sozialen Prägekräfte des deutschen Protestantismus exemplarisch thematisieren. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und kann geteilt werden. Er wird in der Regel in zweijährigem Turnus in einer öffentlichen Veranstaltung verliehen. Die Auslobung des Preises wird mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf über wissenschaftliche Einrichtungen, Fachorganisationen und Institutionen sowie über Newsletter bekannt gemacht. Die auszuzeichnenden wissenschaftlichen Arbeiten sowie Projekte und Maßnahmen sollen Aspekte der theologisch-normativen Dimensionen des Sozialen Protestantismus wirkungsgeschichtlich und in ihren Wechselwirkungen mit sozialen und ökonomischen Prozessen behandeln. Sie können somit entweder stärker empirisch ausgerichtet sein, um die Prägekräfte des Sozialen Protestantismus zu rekonstruieren, oder einen normativen beziehungsweise praktischen Beitrag zur Weiterentwicklung der evangelischen Sozialethik leisten.