Alltagsumbrüche und Medienhandeln. Eine qualitative Panelstudie zum Wandel der Mediennutzung in Übergangsphasen

Niemand Stephan

Fachbuch (Monographie) | Peer reviewed

Zusammenfassung

Erstmalig erfolgt in diesem Buch eine systematische Analyse über die Auswirkungen von Alltagsumbrüchen wie Elternschaft, Wohnungswechsel oder neue Partnerschaft auf die Nutzung von Medien. Anhand einer ethnografisch-orientierten Panelstudie mit 25 Paarhaushalten wird präzise herausgearbeitet, dass in solchen Übergangsphasen Veränderungen in der Alltagsstruktur einen tiefgreifenden Wandel der häuslichen Mediennutzung anstoßen. Die Studie liefert somit ein tieferes Verständnis zur Verwobenheit zwischen alltäglicher Lebensführung und Medienhandeln sowie zur Frage, warum sich die Mediennutzung im Laufe des Lebens verändert. Gleichzeitig wird mit dem Fokus auf Alltagsumbrüche eine neue und vielversprechende Forschungsperspektive für die Kommunikations- und Medienwissenschaft eröffnet.

Details zur Publikation

VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften
ErscheinungsortWiesbaden
Titel der ReiheMedien • Kultur • Kommunikation (ISSN: 2524-3160)
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2020 (17.07.2020)
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
ISBN978-3-658-30737-0
DOI10.1007/978-3-658-30738-7
StichwörterMediatisierung; Domestizierung; Medienethnographie; Medienrepertoire; Transitionen; Lebensführung; Medienalltag

Autor*innen der Universität Münster

Niemand, Stephan
Professur für Kommunikationswissenschaft, Schwerpunkt: Mediensoziologie (Prof. Röser)