Qualitative Effekte bei früh einsetzender Physiotherapie auf der Intensivstation bei Patienten unter ECLS-Therapie nach kardiogenem SchockOpen Access

Bräunig, Jochen

Qualifikationsschrift (Dissertation, Habilitationsschrift)

Zusammenfassung

Frühzeitig einsetzende Physiotherapie nimmt eine wichtige Position in der Förderung von kritisch kranken Patienten ein. Auch bei Patienten mit extrakorporalen Kreislaufunterstützungsverfahren (ECLS) erscheinen früh-rehabilitative Interventionen sinnvoll. In einem Beobachtungszeitraum von 6 Monaten wurden 29 Patienten unter ECLS-Therapie einer standardisierten Physiotherapie gemäß eines einfachen Algorithmus unterzogen. Die ECLS-Verweildauer bei den Patienten der Experimentalgruppe mit im Durchschnitt 8 Tagen, war mit 12 Tagen Differenz signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe mit im Durchschnitt 20 Tagen. Im Follow up nach zwei Jahren mit 13 Patienten erzielte die Gruppe nach Implementierung des Algorithmus in Tests zur Ermittlung der physischen Mobilität bessere Werte. Früh einsetzende Physiotherapie bei Hochrisikopatienten unter ECLS-Therapie ist eine zielorientierte, Therapieoption. Das langfristige Outcome bei diesen Patienten hat nachhaltige Wirkung auf die gesundheitsbezogene Qualität des täglichen Lebens.

Details zur Publikation

StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2018 (04.03.2020)
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
Art der QualifikationsschriftDissertationsschrift
AbschlusshochschuleWestfälische Wilhelms-Universität Münster
Abschlussjahr2018
Link zum Volltexthttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-42109615849
StichwörterIntensivstation; zielorientierte Physiotherapie; ECLS; kritisch kranker Patient; Langzeitergebnis

Autor*innen der Universität Münster

Bräunig, Jochen
Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe