Die geriatrische Verlaufskurve: Eine Chance zur Individualisierung

Gratz Margit, Kremer-Hartmann Anne, Roser Traugott

Forschungsartikel (Zeitschrift)

Zusammenfassung

Menschliches Leben ist individuell und entzieht sich jeglichen Standardisierungsversuchen - dennochhalten Leitlinien, Checklisten, Zertifizierungsmaßnahmen, Qualitätskriterien, Verfahrensanweisungenund ähnliche Aspekte, die etwas mit Vergleichbarkeit und Normierung zu tun haben, verstärkt Einzug indie palliativmedizinische und -pflegerische Versorgung. Der Versuch, das Leben eines alternden Menschenanhand einer „geriatrischen Verlaufskurve" als Arbeitshilfe zu visualisieren, wirft die Frage auf, ob damit die Gefahr einer Normierung individueller Lebens- und Krankheitsverläufe einhergeht. Oder ist es eineMöglichkeit, Hospizkultur und Palliativversorgung den Bedürfnissen von Bewohnerinnen und Bewohnernentsprechend zu planen, zu gestalten und damit überprüfbar zu machen?

Details zur Publikation

Jahrgang / Bandnr. / Volume70
Ausgabe / Heftnr. / Issue1
Seitenbereich15-19
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2017
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
StichwörterAltenpflege; Krankheitsverlauf; Pflegeheim; Implementierung; Palliative Care

Autor*innen der Universität Münster

Roser, Traugott

Projekte, aus denen die Publikation entstanden ist

Laufzeit: 01.04.2013 - 31.03.2017
Gefördert durch: Augustinum Pflege gemeinnützige GmbH
Art des Projekts: Gefördertes Einzelprojekt