Juden und Christen unter römischer Herrschaft bis 135 n.Chr. Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in den ersten beiden Jahrhunderten n.Chr.

Förster Niclas, Vos J. Cornelis de

Fachbuch (Herausgegebenes Buch)

Zusammenfassung

Religiös-gesellschaftliche Gruppen gewinnen ihre Identität wesentlich aus dem Wechselspiel von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Lehrüberzeugungen sowie kulturelle und soziale Praxen werden von der als fremd wahrgenommenen Gemeinschaft übernommen, andere hingegen explizit abgewehrt. Sie können dabei zu boundary markers der eigenen Gruppe und so zum Ausschlusskriterium für Mitglieder anderer Gruppen avancieren. Dies gilt auch für die Auseinandersetzung zwischen Judentum und aufkommendem Christentum im ersten und frühen zweiten Jahrhundert n.Chr. Der Band versammelt zehn Beiträge in- und ausländischer Wissenschaftlicher, die inner- und interreligiöse identitätsstiftende Prozesse anhand von frühjüdischen, neutestamentlichen und frühchristlichen Quellen untersuchen.

Details zur Publikation

VerlagVandenhoeck & Ruprecht
ErscheinungsortGöttingen
Titel der ReiheSchriften des Institutum Judaicum Delitzschianum
Nr. in Reihe10
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2015 (16.07.2015)
Sprache, in der die Publikation verfasst istMehrere Sprachen
ISBN978-3-525-54209-5
StichwörterJews and Christians in Antiquity; Jews and Romans; Christians and Romans

Herausgeber*innen der Universität Münster

de Vos, Cornelis
Förster, Niclas