Unsicherheitsangst als irrationaler Motor von Eingriffen in Freiheitsrechte

Becka, Michelle

Forschungsartikel (Buchbeitrag)

Zusammenfassung

Ausgangspunkt dieses Beitrags ist die vielfach festgestellte Ausrichtung auf Sicherheit in westlichen Gesellschaften (vgl. u. a. Legnaro 1997; Singelnstein und Stolle 2008; Endreß und Petersen 2012). In einem allgemeinen Sinn bezeichnet Sicherheit die Abwesenheit von Gefährdung sowie den Erhalt der psychischen und physischen Unversehrtheit. Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis und die Garantie der Sicherheit der eigenen Existenz, aber auch die Sicherheit von Eigentum und die Rechtssicherheit sind in der Staatstheorie von jeher Legitimationsgründe für den Staat. Die Bedeutung von Sicherheit wird hier nicht in frage gestellt. Allerdings kann die Sicherheit potentiell immer andere Werte gefährden oder in frage stellen, insbesondere Sicherheit und Freiheit stehen häufig in einem Spannungsverhältnis.

Details zur Publikation

Herausgeber*innenBobbert, Monika; Sautermeister; Jochen
BuchtitelHandbuch Ethik und Psychologie
Seitenbereich689-702
VerlagSpringer VS
ErscheinungsortWiesbaden
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2025
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
ISBN 978-3-658-48133-9
StichwörterSicherheit; westliche Gesellschaften; Unversehrtheit; Werte; Freiheit; Spannungsverhältnis

Autor*innen der Universität Münster

Becka, Michelle
Bobbert, Monika