Verharren im Besitz. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Restitutionsfrage der 1970er JahreOpen Access

Saal, Jolanda

Fachbuch (Monographie)

Zusammenfassung

Ausgehend von aktuellen Debatten um die Dekolonisierung musealer Institutionen und ihrer Sammlungen widmet sich die Arbeit der bundesdeutschen Vorgeschichte unserer Gegenwart. Am Beispiel der Stiftung Preußischer Kulturbesitz werden Entscheidungsprozesse, Netzwerke und kulturpolitische Entwicklungen nachvollzogen, die in den 1970er und frühen 1980er Jahren den Umgang mit internationalen Restitutionsforderungen prägten. Dabei stellt sich die Frage, ob sich hinter der offiziellen Ablehnung eine systematische Blockadehaltung verbarg. Eine deutsch-deutsche Perspektive ermöglicht dabei neue Einsichten in die politischen Spannungsfelder zwischen kolonialer Verantwortung, internationalem Erwartungsdruck und dem kulturpolitischen Wettbewerb beider deutscher Staaten im Kalten Krieg.

Details zur Publikation

VerlagSelbstverlag / Eigenverlag
Verlegt durchKolleg-Forschungsgruppe "Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel"
ErscheinungsortMünster
Titel der ReiheAccess Points (ISSN: 3054-4092)
Nr. in Reihe10
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2026 (09.03.2026)
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
ISBN978-3-69012-010-4
DOI10.17879/13988740262
Link zum Volltexthttps://www.uni-muenster.de/KFG-Zugang/publikationen/accesspoints/010_saal.html
StichwörterKoloniales Kulturerbe; Restitution; Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Staatliche Museen zu Berlin; postkoloniale Sammlungsgeschichte; Restitutionsdebatte im 20. Jahrhundert; deutsch-deutsche Kulturpolitik

Autor*innen der Universität Münster

Saal, Jolanda
Professur für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Moderne (Prof. Frohne)