Statistical fragility in clinical studies An introduction

Deichsel A; Kittl C; Wafaisade A; Eckl L; Munchgesang JM; Ackermann J; Munch LN; Mathis DT; Seitz AM; Merkely G; Eggeling L; Schmidt A; D'ambrosi R; Schuttler KF; Gunther D; Res Komitee; Arbeitsgemeinschaft Arthroskopie AGA

Übersichtsartikel (Zeitschrift) | Peer reviewed

Zusammenfassung

Statistische Fragilität beschreibt, wie stabil oder instabil die Ergebnisse klinischer Studien gegenüber kleinen Änderungen einzelner Datenpunkte sind. Gerade in der Arthroskopie und Gelenkchirurgie, in der viele Studien auf kleinen Stichproben und seltenen Ereignissen basieren, kann bereits der Wechsel weniger Patient:innenergebnisse dazu führen, dass statistische Signifikanz verloren geht. Der Fragility-Index sowie seine Weiterentwicklungen für kontinuierliche und nichtsignifikante Endpunkte erlauben eine intuitive Einschätzung dieser Robustheit und ergänzen klassische Kennzahlen wie p-Wert und Konfidenzintervalle. In diesem Übersichtsartikel werden die Konzepte der statistischen Fragilität, ihre Berechnung für binäre und kontinuierliche Variablen sowie ihre Bedeutung für die Interpretation gelenkchirurgischer Studien dargestellt.

Details zur Publikation

FachzeitschriftArthroskopie
StatusVeröffentlicht
Veröffentlichungsjahr2026
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
StichwörterStatistische Fragilität; Fragility-Index; Klinische Studien; Gelenkchirurgie; Evidenzbewertung

Autor*innen der Universität Münster

Deichsel, Adrian
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Kittl, Christoph
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie