Verschwörungsmythen und populistische Wahlerfolge. Wie die Politik reagieren kann [Conspiracy Myths and Populist Election Success. What Public Policy can Do.]

Apolte, Thomas; Gerling, Lena

Forschungsartikel (Zeitschrift)

Zusammenfassung

Die Basis des Populismus ist die Verschwörungserzählung. Die Zustimmung zu solchen Erzählungen hat nicht zugenommen. Die Zustimmung zu populistischen Parteien aber schon. Wie kann das sein? Eine Erklärung: Nicht-populistische Politikanbieter können in geringerem Maße als früher Bevölkerungsgruppen, die in Verschwörungserzählungen verhaftet sind, an ihre jeweiligen Parteien binden. Die Parteibindung ist also schwächer geworden. Das treibt an Verschwörungserzählungen glaubende Menschen fast zwangsläufig in die Arme populistischer Parteien.

Details zur Publikation

FachzeitschriftWirtschaftsdienst
Jahrgang / Bandnr. / Volume106
Ausgabe / Heftnr. / Issue1
Seitenbereich13-18
Statuseingereicht / in Begutachtung
Veröffentlichungsjahr2026
Sprache, in der die Publikation verfasst istDeutsch
DOI10.2478/wd-2026-0007
StichwörterVerschwörungsmythen; Populismus; Wählerverhalten

Autor*innen der Universität Münster

Apolte, Thomas
Professur für Ökonomische Politikanalyse (Prof. Apolte)
Gerling-Wittkamp, Lena
Professur für Ökonomische Politikanalyse (Prof. Apolte)