SFB 858 A05 - Olefin-Liganden in kooperativer Katalyse

Grunddaten zu diesem Projekt

Art des ProjektesTeilprojekt in DFG-Verbund koordiniert an der Universität Münster
Laufzeit an der Universität Münster01.01.2010 - 31.12.2014 | 1. Förderperiode

Beschreibung

Seit langer Zeit schon spielen übergangsmetallkomplexe η2-gebundener Olefine eine wichtige Rolle in der Organometallchemie. Im Bereich der Katalyse haben Olefine lange Zeit nur als Substrate gedient, die nach ihrer Komplexierung chemisch umgesetzt werden. Die alternative Funktion von Olefinen als stabile Steuerliganden, die an das Metall binden und dessen katalytische Eigenschaften beeinflussen, hat in den letzten fünf Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. Ziel unserer Arbeiten ist die Verwendung und Untersuchung von Olefin Liganden in kooperativen Katalysen. Hierbei sollen erstens neue Olefin Steuerliganden entwickelt werden, die im Zusammenspiel mit N heterocyclischen Carben-Liganden bimetallische Katalysatorsysteme erzeugen. Zweitens sollen Olefinsubstrate (auch Aromaten) identifiziert werden, die über die Komplexierung an heterogene und homogene Metallkatalysatoren aktiviert werden können und in einer dualen Katalyse reagieren. Insbesondere auch in Zusammenarbeit mit der Theoretischen Chemie erhoffen wir uns von dieser Arbeit neue Erkenntnisse über Olefin-Metall-Komplexe in der Katalyse und dabei involvierte synergetische Effekte.

StichwörterÜbergangsmetallkomplexe; Olefine; Organometallchemie; Katalyse; Metallkatalysatoren
Webseite des Projektshttp://www.uni-muenster.de/SFB858/
FörderkennzeichenINST 211/507-1:1
Mittelgeber / Förderformat
  • DFG - Sonderforschungsbereich (SFB)

Projektleitung der Universität Münster

Glorius, Frank

Antragsteller*innen der Universität Münster

Glorius, Frank

Wissenschaftliche Projektmitarbeiter*innen der Universität Münster

Frank, Holger
Hahn, Franz Ekkehardt
Tebben, Ludger

Zugehöriges Hauptprojekt

Laufzeit: 01.01.2010 - 31.12.2017 | 2. Förderperiode
Gefördert durch: DFG - Sonderforschungsbereich
Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster