Im Zuge der Intensivierung des E-Commerce sehen sich Nachfrager auf elektronischen Märkten mit zunehmenden Unsicherheiten konfrontiert, da die angebotenen Produkte selbst im Vorhinein nicht mehr physisch kontrollierbar sind und die Abwicklung des Kaufprozesses in digitaler Form stattfindet. Eine anbieterseitige Maßnahme zur Reduzierung dieser Unsicherheiten auf Online-Märkten bietet der Aufbau einer vertrauensstiftenden Marke. Das Internet eröffnet mit seiner grenzüberschreitenden Verfügbarkeit die Frage nach der Anwendbarkeit des deutschen Markenrechts auf Internetsachverhalte. Das Teilprojekt „Marken und Markenrecht" widmet sich insbesondere der Wirkung und Gestaltung hybrider Marken (d.h. Mischformen von offline und online genutzten Marken) sowie der mit diesen Marken verbundenen rechtlichen Probleme. Dabei ist das Projekt in zwei Aufgabenbereiche unterteilt: Die Veränderungen im Markenrecht und die Auswirkungen in der Internetökonomie Die hybride Führung von Marken im Umfeld neuer IuK-Technologien. Beide Bereiche wurden auf fundierter theoretischer Grundlage empirisch und interdisziplinär (betriebswirtschaftlich durch Prof. Backhaus und rechtwissenschaftlich durch Prof. Hoeren) bearbeitet.
| Backhaus, Klaus | |
| Hoeren, Thomas |
| Backhaus, Klaus | |
| Hoeren, Thomas |
Laufzeit: 01.01.2003 - 31.12.2007 Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Art des Projekts: Hauptprojekt eines bundesgeförderten Verbunds |