Mittels einer neuartigen Strategie werden im Projekt Gelatinase-spezifische (MMP-2 und PPM-9) Proben entwickelt, die einerseits als Inhibitoren und andererseits als Reporter-Moleküle eingesetzt werden können. Im Gegensatz zu bisher existierenden Inhibitoren, die am Zink-Ion des aktiven Zentrums binden, adressieren wir die Substrat-bindende Domäne der Enzyme, wobei MOBSAM als Leitstruktur dient. Die in-vivo-Spezifität wird mittels eines Maus-Modells für die experimentelle Autoimmun-Encephalomyelitis (EAE) getestet, für das in vorangegangenen Untersuchungen genaue Stadien und Regionen der Gelatinase-Aktivität sowie deren Schlüsselrolle bei der Auslösung der Erkrankung erkannt wurden. Die Kombination der Expertise der Forschungsgruppe Sorokin zur EAE und zu MMPs mit der der Forschungsgruppe Haufe zur Entwicklung spezieller Testmoleküle bietet eine einzigartige Möglichkeit zu untersuchen, ob der spezifische Nachweis von aktivierten MMPs bei Entzündungen im Gehirn möglich ist und ob die Visualisierung aktivierter MMPs ein äquivalent für klinische Parameter ist.
| Haufe, Günter | |
| Sorokin, Lydia |
| Haufe, Günter | |
| Sorokin, Lydia |
EXC 1003 Cells in Motion - Visualisierung und Verstehen zellulären Verhaltens in lebenden Organismen (CIM) Laufzeit: 01.11.2012 - 31.10.2019 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Exzellenzcluster Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |