EXC 212 D06 - Buchzensur und Büchervernichtung im englischen Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit am Beispiel der Ketzerbewegung der Lollarden und der Reformation

Grunddaten zu diesem Projekt

Art des ProjektesTeilprojekt in DFG-Verbund koordiniert an der Universität Münster
Laufzeit an der Universität Münster01.11.2007 - 31.10.2012 | 1. Förderperiode

Beschreibung

Formen der schriftlichen Kommunikation spielen in der Vormoderne wie auch in der Moderne in der kämpferischen Auseinandersetzung um den ‘rechten Glauben’ sowohl für die Vermittlung und Durchsetzung erwünschter religiöser Vorstellungen als auch in der Kontrolle der Verbreitung unerwünschter Vorstellungen durch die (Buch-)Zensur eine bedeutsame Rolle. Der extremste Fall der Buchzensur ist in den verschiedenen Akten physischer Gewalt gegen Bücher zu sehen, die von der Verstümmelung und Beschädigung bis hin zur endgültigen Vernichtung durch die inszenierte und öffentlich vollzogene, symbolisch aufgeladene Bücherverbrennung reichen können. Mit Blick auf den Gewaltkomplex stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang von Gewaltanwendung gegen die an den Kommunikationsprozessen beteiligten Menschen (Autoren, Schreiber, Drucker, Verleger, Buchhändler, Buchbesitzer und Leser) und gegen ihre Produkte.

StichwörterBuchzensur
Webseite des Projektshttp://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/forschung/projekte/d6.html
Mittelgeber / Förderformat
  • DFG - Exzellenzcluster (EXC)

Projektleitung der Universität Münster

Müller-Oberhäuser, Gabriele

Antragsteller*innen der Universität Münster

Müller-Oberhäuser, Gabriele

Wissenschaftliche Projektmitarbeiter*innen der Universität Münster

Schaten, Eva Maria

Zugehöriges Hauptprojekt

Laufzeit: 01.11.2007 - 31.10.2012 | 1. Förderperiode
Gefördert durch: DFG - Exzellenzcluster
Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster

Publikationen der Universität Münster entstanden im Projekt

Schaten, Eva (2025)
Berlin et al.Peter Lang.
Fachbuch (Monographie) | Veröffentlicht