Das Projekt untersucht die Voraussetzungen innerhalb der großen religiösen Traditionen die Pluralität der Religionen nicht nur faktisch anzuerkennen, sondern als einen genuinen religiösen Wert zu begreifen ("religiöser Pluralismus"). Arbeiten zur Pluralismusfähigkeit des Islams ("Islam and Inter-Faith Relations", 2007) und des Buddhismus ("Buddhist Attitudes to Other Religions", 2008) sind bereits erschienen. Geplant sind weitere Untersuchungen zur Pluralismusfähigkeit chinesischer Religionen und des Hinduismus. In engem Zusammenhang mit der Frage nach der Pluralismusfähigkeit steht der Versuch, die Grundlagen einer interreligiösen Theologie zu konzipieren, das heißt, einer Theologie, bei der theologische Fragestellungen nicht mehr länger nur auf der Basis eines Teils der Religionsgeschichte, sondern tendenziell auf der Grundlage der gesamten Religionsgeschichte erarbeitet werden. Grundlegende Teilfragen interreligiöser Theologie werden behandelt in "Transformation by Integration" 2009. Als Vertiefung dieser Forschungsrichtung sind Expertensymposien, Veröffentlichungen, Hauptseminare sowie Promotionen und Habilitationen geplant.
| Schmidt-Leukel, Perry |
| Schmidt-Leukel, Perry |
Laufzeit: 01.11.2007 - 31.10.2012 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Exzellenzcluster Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |