Das im Exzellenzcluster „Religion und Politik" angesiedelte Projekt hinterfragt Funktionsmechanismen und Intentionen hellenistischer Münzikonographie: Da sie nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als offizielle Bildträger staatlicher Institutionen fungieren, sind Münzen Primärzeugnisse staatlicher Repräsentation. Durch ihre Omnipräsenz im Alltag vermitteln sie mit ihren Bildern und Symbolen einer Vielzahl von Nutzern täglich religiöse Traditionen und kulturelle Werte ebenso wie konkrete politische Programmatik. Die personalisierte Inszenierung monarchischen Herrschertums, der Umgang mit dem Massenmedium Münze und damit der Akt der Kommunikation zwischen Prägeherr und Rezipienten, die in den verschiedenen miteinander rivalisierenden Dynastien des 3.-1. Jhs. v. Chr. unterschiedlich gehandhabt werden, stehen im Zentrum der Forschungen.
| Lichtenberger, Jan Achim | |
| Nieswandt, Heinz-Helge | |
| Salzmann, Dieter |
| Lichtenberger, Jan Achim |
| Martin, Katharina |
Laufzeit: 01.11.2007 - 31.10.2012 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Exzellenzcluster Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |