Ausgehend von der Erfassung metall(oid)organischer Verbindungen der wichtigsten geogenen und anthropogen geprägten Vorkommen soll durch die Erforschung physikalisch-chemischer und biologischer Bildungs-, Verteilungs- und Umwandlungsprozesse die Bedeutung dieser Verbindungsklasse für die Gesundheit des Menschen ermittelt werden. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen chemischen und biologischen Teildisziplinen wie der Analytischen und Physikalischen Chemie, der Mikrobiologie, Genetik und Toxikologie, will die Forschergruppe versuchen: -- eine Mengenabschätzung von global auftretenden geogenen und anthropogenen metall(oid)organischen Emissionen vorzunehmen, -- Einblicke in Prozesse zu erlangen, die die Genese (Biomethylierung) sowie den Transport und die Stabilität metall(oid)organischer Spezies sowie deren Wechselwirkungen untereinander und mit anderen Matrixkomponenten bestimmen, -- umweltrelevante Expositionsszenarien unter toxikologischen Gesichtspunkten zu bewerten, um gezielt herauszufinden, ob spezifische Belastungsschwerpunkte ("Hot Spots") existieren, die zur Belastung von Ökosystemen und/oder zu Gesundheitsschäden betroffener Personenkreise (z.B. Deponiearbeiter oder -anwohner) führen können.
Laufzeit: 01.08.2003 - 31.07.2005 | 2. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Forschungsgruppe Art des Projekts: Teilprojekt in DFG-Verbund koordiniert außerhalb der Universität Münster | |
Laufzeit: 01.08.2005 - 31.07.2007 | 3. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Forschungsgruppe Art des Projekts: Teilprojekt in DFG-Verbund koordiniert außerhalb der Universität Münster |