über Jahrhunderte hinweg war die Rhetorik die zentrale abendländische Bildungsinstitution, die sowohl von Rechtsgelehrten als auch von Literaten durchlaufen wurde und, so die Prämisse des Teilprojekts, die Denkweisen beider Disziplinen konstitutiv prägte. Die Rhetorik reflektiert auf die Sprache als Anwendungspraxis und Institution. Das Teilprojekt plant, die Fachdiskurse von Rechts- und Literaturwissenschaft in einer kritischen rhetorischen Perspektive in den Blick zu nehmen. Dabei wird die These verfolgt, dass die Rhetorik die Rationalität und Bestimmtheit des Rechts nicht gefährdet, sondern sie im positiven Sinn allererst ermöglicht.
| Arnold, Stefan | |
| Wagner-Egelhaaf, Martina |
| Arnold, Stefan | |
| Wagner-Egelhaaf, Martina |
| Heger, Gesine Katharina | |
| Schnetter, Marcus |
Laufzeit: 01.07.2019 - 30.06.2024 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Sonderforschungsbereich Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |
Gutmann, Thomas; Wagner-Egelhaaf, Martina (2025) In: Gutmann, Thomas; Wagner-Egelhaaf, Martina. (Hrsg.), Normativität in Recht und Literatur, 1-38. Berlin, Heidelberg: J.B. Metzler Verlag. doi:10.1007/978-3-662-70841-5 Forschungsartikel (Buchbeitrag) | Peer reviewed | Veröffentlicht | |
Arnold, Stefan; Wagner-Egelhaaf, Martina (2025) In: Gutmann, Thomas ; Wagner-Egelhaaf, Martina (Hrsg.), Normativität in Recht und Literatur, 171-188. Berlin, Heidelberg: J.B. Metzler Verlag. doi:10.1007/9783662708415 Forschungsartikel (Buchbeitrag) | Peer reviewed | Veröffentlicht |