Inhibitoren von Protein-Protein Interaktionen als neue Anti-Tumor Wirkstoffe (iPPI)

Grunddaten zu diesem Projekt

Art des ProjektesEigenmittelprojekt
Laufzeit an der Universität Münster01.01.2015 - 31.12.2024

Beschreibung

Innerhalb von lebenden Organismen und Zellen sind direkt Kontakte d.h. Interaktionen zwischen Proteinen wichtige Schritte bei Regelung physiologischer und pathophysiologoischer Prozesse, z.B. bei der Weitergabe von Signalen, die das Wachstum und Teilung von Zellen steuern. Solche Interaktionen sind hochspezifisch, d.h. es interagiert an einer bestimmten Stelle nur ein bestimmtes Protein mit einem anderen, sodass man durch Hemmung dieser Bindung hochspezifisch z.B. in einen pathophysiologischen Prozess eingreifen könnte, um z.B. die Proliferation von Tumorzellen zu unterbinden. Wir haben mittels Autodisplay Testverfahren entwickelt, mit denen man sowohl heteromere, als auch homomere PPI quantitativ erfassen kann und damit die Wirkung von spezifischen PPI-Inhibitoren (iPPIs) auf Wirkung testen kann. Als Targets haben wir bisher HSP90 (homere PPI) und CK2 (heteromere PPI), sowie die Myb/P300 Interaktion bearbeitet. Es hat sich gezeigt, dass man durch iPPIs von HSP90 und der Myb/P300 Interaktion primäre Leukämiezellen effizient an der Teilung hindern kann.

StichwörterProtein-Protein-Interaktion; Tumor; Hemmstoffe; Screening

Projektleitung der Universität Münster

Jose, Joachim
Professur für Pharmazeutische Chemie (Prof. Jose)
Klempnauer, Karl-Heinz
Professur für Biochemie (Prof. Klempnauer)

Projektbeteiligte Organisationen außerhalb der Universität Münster

  • Universität Leipzig (ULEI)Deutschland
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU)Deutschland
  • Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD)Deutschland