pi-Systeme sind in der Chemie und den angrenzenden Gebieten allgegenwärtig.pi-Konjugierte Gerüste sind biologisch aktiv, bedeutend in der Katalyse, essenziell in photonischen und elektronischen Anwendungen und für das Design supramolekularer Materialien unerlässlich. Die Synthese neuer pi-Systeme, die außerordentliche Eigenschaften besitzen, führt zur Entwicklung von Materialien der nächsten Generation und zu neuen Anwendungen.Forschungen zur Synthese, Funktionalisierung und Untersuchungen physikalischer Eigenschaften von pi-Systemen werden in Nagoya/Münster ausgeübt, um neue Materialien zu entwickeln. Allerdings werden diese Projekte unilateral durchgeführt. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Fachkenntnisse der Forschungsleiter*innen in Nagoya/Münster besteht ein hohes Potential die Grenzen des Gebietes „Funktionelle pi-Systeme: Aktivierung, Wechselwirkungen und Anwendungen“ durch die Verschmelzung des Wissens und der Expertise beider Partnerinstitutionen weiter auszudehnen.Das Forschungsprogramm beinhaltet drei Säulen: a) Aktivierung, b) Interaktionen und c) Anwendung funktioneller pi-Systeme. Um diese herausfordernden Gebiete anzugehen, bieten die beiden Seiten eine starke Plattform, die Disziplinen der synthetischen, theoretischen und biologischen Chemie sowie Materialwissenschaften abzudecken. Zwölf japanische werden mit ähnlich vielen deutschen Projektleiter*innen kollaborieren. Das Forschungsteam, das zwischen jungen Forscher*innen und erfahreneren international bekannten Wissenschaftler*innen mit breiten und unterschiedlichen Forschungsinteressen ausbalanciert ist, ist ideal zusammengestellt, um pi-Systeme unter vielfältigen Gesichtspunkten zu untersuchen. Die Bündelung der Forschungsgebiete in einer integrierten und interdisziplinären Weise wird einen neuen Horizont in pi-System-Chemie eröffnen.Das Qualifikationsprogramm soll die besten Studierenden aus Münster/Nagoya und von anderen (inter)nationalen Instituten anziehen, welche sorgfältig über einen gut definierten Auswahlprozess auserlesen werden. Das IRTG-Programm wird ein exzellentes Graduiertentraining bieten, welches über die regulären Angebote für Promovierende hinausgeht. Das Hauptaugenmerk des Programms ist der verpflichtende IRTG Austausch, bei dem die Doktorand*innen 6 Monate an der Partnerinstitution verbringen – eine Schlüsselqualifikation für jeden IRTG-Studierenden. Weitere Lehrplanelemente sind Blockkurse, Vortragsreihen, Seminare, Unterstützungsseminare, Meetings und ein Exposé.
| Fernández Huertas, Gustavo | |
| Garcia Mancheno, Olga | |
| Gilmour, Ryan | |
| Glorius, Frank | |
| Hein, Robert | |
| Næsborg, Line | |
| Neugebauer, Johannes | |
| Ravoo, Bart Jan | |
| Strassert, Cristian | |
| Studer, Armido | |
| Wegner, Seraphine Valeska |
| Studer, Armido |
| Studer, Armido |
| Blank, Lukas | |
| Dorosz, Barbara Agata | |
| Hartmann, Paulina Anna | |
| Horst, Elena Sophia | |
| Lampe, Lukas | |
| Paetow, Lukas | |
| Rohlfs, Tabea | |
| Spreckelmeyer, Nico | |
| Stein, Colin | |
| Tischer, Tobias Benedikt |
Laufzeit: 01.10.2021 - 31.03.2026 | 1. Förderperiode Gefördert durch: DFG - Internationales Graduiertenkolleg Art des Projekts: DFG-Hauptprojekt koordiniert an der Universität Münster |