Klimawandel und Wildtiere: Welche klimaethischen Pflichten lassen sich gegenüber Wildtieren begründen

Grunddaten zu diesem Projekt

Art des ProjektesGefördertes Einzelprojekt
Laufzeit an der Universität Münster01.04.2026 - 31.03.2029 | 1. Förderperiode

Beschreibung

Am anthropogenen Klimawandel und seinen absehbar katastrophalen und zum Teil existenzbedrohenden Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen kann es heute keinen vernünftigen Zweifel mehr geben. Viele nichtmenschliche Tiere sind von den Folgen des anthropogenen Klimawandels in ähnlicher Weise negativ betroffen wie heutige und zukünftige Menschen. Sie sind in zunehmendem Maße von Überschwemmungen, Hitze, Dürre und der Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht. Nichtmenschliche Tiere und deren Interessen spielen in der klimaethischen Diskussion bislang jedoch allenfalls eine unter- oder nachgeordnete Rolle. Vor diesem Hintergrund fragt das Forschungsprojekt danach, ob sich gegenüber Wildtieren klimaethische Pflichten begründen lassen und um welche Pflichten es sich dabei ggf. handelt. Mit Blick auf absehbare Interessen-Konflikte und Trade-offs (Abwägungen zwischen Menschen und nichtmenschlichen Lebewesen, Abwägungen zwischen Individuen und Arten; Abwägungen zwischen individuellen Tieren) soll aufgezeigt werden, welche Interessen und Belange im konkreten Fall auf dem Spiel stehen und wie diese zu gewichten sind, und ein Vorschlag formuliert werden, wie politische Strukturen und Verfahren aussehen könnten, die geeignet sind, den im Projekt herausgearbeiteten klimaethischen Verpflichtungen gerecht zu werden.

StichwörterWildtiere; Philosophie
DFG-Gepris-IDhttps://gepris.dfg.de/gepris/projekt/563397740
FörderkennzeichenAC 101/9-1 | DFG-Projektnummer: 563397740
Mittelgeber / Förderformat
  • DFG - Sachbeihilfe/Einzelförderung

Projektleitung der Universität Münster

Ach, Johann Stefan
Centrum für Bioethik

Antragsteller*innen der Universität Münster

Ach, Johann Stefan
Centrum für Bioethik