Experimentelle Untersuchungen zum Schmelzverhalten von Melanges in Subduktionszonen
Grunddaten zu diesem Projekt
Art des Projektes: Gefördertes Einzelprojekt
Laufzeit an der Universität Münster: 01.04.2025 - 31.03.2028 | 1. Förderperiode
Beschreibung
In Subduktionszonen versinken ozeanische Platten in den Erdmantel. Eine typische subduzierte Platte besteht aus einer mächtigen Schicht Peridotit, einer wenige km-dicken Schicht aus metamorph überprägtem Basalt, und sehr unterschiedlichen Sedimenten. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Metabasalte in den meisten Subduktionszonen nicht aufschmelzen können, aber einige neuere experimentelle Studien zeigten, dass reine Sedimente in Subduktionszonen heiß genug werden und dann partiell aufschmelzen können. Allerdings zeigen Geländearbeiten, dass reine Sedimente in der Natur fast nicht vorkommen und dass in Subduktionszonen meist tektonische Melanges, also Mischungen von Metabasalt und Sedimenten, subduziert werden. Im geplanten Forschungsprojekt sollen nun zum ersten Mal systematisch untersucht werden, was geschieht, wenn tektonische Melanges aufschmelzen. Es sollen Experimente bei hohem Druck und hoher Temperatur durchgeführt werden, mit denen der Solidus von verschiedenen Melanges bestimmt werden soll. Weiterhin soll untersucht werden, welche chemische Zusammensetzung diese Schmelzen haben und wie diese Schmelzen mit dem Erdmantel reagieren.
Stichwörter: Mineralogie
Förderkennzeichen: KL 1368/20-1 | DFG-Projektnummer: 546242655
Mittelgeber / Förderformat: - DFG - Sachbeihilfe/Einzelförderung
Projektleitung der Universität Münster
Antragsteller*innen der Universität Münster