Das Ziel unseres Projektverbundes ist es, Wege für digitale Schulentwicklung in einer demokratiefördernden Weise aufzuzeigen und dafür frei verfügbare anwendungsbereite Materialien zu entwickeln und bereitzustellen. Im Projektverbund SchuDiDe wird Digitalisierung als kulturelles Phänomen betrachtet, das die gesamte Gesellschaft und auch Schule prägt. Die digitale Schulentwicklung wird deshalb innerhalb und außerhalb des Systems Schule im "Design-Based Research-Ansatz" erforscht und in praxisnahe Lern– und Fortbildungsformate überführt. Die Digitalisierung wird hinsichtlich ihrer demokratischen Potenziale und Grenzen für die Schulentwicklung auf drei Ebenen betrachtet: Die Makroebenebetrachtet die gesellschaftliche Dimension der digitalen Schulentwicklung mit Blick auf Demokratieprozesse - Schule als Institution. DieMesoebeneadressiertdie durch Digitalisierung veränderten Lern- und Lebenskontexte von Schule als Lernort der Demokratie - Entwicklung schulischer Alltagspraxis. Die Mikroebeneanalysiert Auswirkungen und Potenziale der Digitalisierung für eine demokratiekompatible Gestaltung von Lehr– und Lernprozessen - Gestaltung von Unterricht.