Grunddaten zur Preisverleihung
Art des Preises: Forschungspreis oder andere Auszeichnung
Verliehen von: Amt für Mittel- und Hochschulen - Kanton Thurgau
Verliehen an: Huber, Meret
Bekannt gegeben am: 25.09.2019
Verleihung erfolgte am: 15.09.2019
Höhe des Preisgeldes: 13630 EUR
Über die Preisverleihung
Die Trägerin des ersten Forschungspreises Walter Enggist hat in ihrer prämierten Arbeit «Low genetic variation is associated with low mutation rate in the giant duckweed» untersucht, wie schnell das Genom der Vielwurzligen Teichlinse mutiert und wie viele Fehler sich im Erbmaterial pro Generation akkumulieren. Es handelt sich dabei um eine Pflanze, die auch im Kanton Thurgau heimisch ist. «Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind hoch relevant und angesichts der Diskussion um die Biodiversität hoch aktuell», erläuterte Sibylle Minder Hochreutener, die Vorsitzende der Beurteilungskommission, in ihrer Laudatio. Mit Hubers Arbeit konnte erstmals experimentell nachgewiesen werden, dass Mutationsraten wichtig sind, um die genetische Diversität innerhalb von Arten zu erklären.
Über den Preis
Der Forschungspreis Walter Enggist soll einerseits eine wissenschaftliche Leistung würdigen. Das Preisgeldsoll andererseits einen Beitrag zur Ermöglichung künftiger wissenschaftlicherArbeiten leisten. Von den Bewerberinnen und Bewerber um den Forschungspreis wird darum ein Konzept verlangt, wie sie das Preisgeld für ihre weitere wissenschaftliche Karriere einsetzen wollen. Er kann ausdrücklichauch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ab dem Masterstudium verliehen werden. Der Forschungspreis Walter Enggist fördert die wissenschaftliche Tätigkeit im Kanton Thurgau. Die Auszeichnung und Bekanntmachung wissenschaftlicher Arbeiten soll das Bewusstsein stärken, dass der Kanton Thurgau auch ein Wissenschaftsstandort ist.
Art des Preises: Preis für hervorragende Forschung
Zeitraum der Vergabe: seit 2019