Promotionspreis

Grunddaten zur Preisverleihung

Art des PreisesForschungspreis oder andere Auszeichnung
Verliehen vonStiftung pro ZNS
Verliehen anKrug, Thorsten Frederik
Bekannt gegeben am04.04.2018
Verleihung erfolgte am15.05.2018
Höhe des Preisgeldes1500 EUR

Über die Preisverleihung

Meist tritt sie bereits im jungen Erwachsenenalter auf und ist bisher nicht heilbar: die Multiple Sklerose (MS). Für die Therapie dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS) gibt es zwar verschiedene Präparate, doch greifen die ausnahmslos in das Immunsystem der Patienten ein - mit unangenehmen Folgen: Die Nebenwirkungen reichen von grippeähnlichen Symptomen bis zu schweren Infektionen. Einen alternativen Therapieansatz, der auf der Wechselwirkung zwischen dem Immunsystem und körpereigenen Blutplättchen basiert, erforschte nun Thorsten Krug in seiner Doktorarbeit am Institut für Translationale Neurologie der Universität Münster. Für seine vielversprechenden Ergebnisse zeichnete ihn die Stiftung pro ZNS nun mit ihrem Promotionspreis aus.
Link zur Pressemitteilung der Universität Münsterhttps://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/thorsten-krug-erhaelt-zns-promotionspreis/

Preisträger*innen der Universität Münster

Krug, Thorsten Frederik

Über den Preis

Die Stiftung „pro ZNS" wurde 2009 von Dr. Joachim Elbrächter unter dem Dach der Bürgerstiftung „Bürger für Münster" gegründet. Ihr Zweck ist die Aufklärung über Krankheitsbilder und Therapien, die Förderung von gemeinnützigen Institutionen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit dem Preis würdigt die Stiftung jährlich herausragende Arbeiten von Nachwuchsforschern zum Thema Zentrales Nervensystem.
Art des PreisesPromotions-/Dissertationspreis
Zeitraum der Vergabeseit 2010

Ausgezeichnete Aktivitäten & Ergebnisse

Ausgezeichnete Publikationen

Goebel K, Pankratz S, Asaridou C, Herrmann AM, Bittner S, Merker M, Ruck T, Glumm S, Langhauser F, Kraft P, Krug TF, Breuer J, Herold M, Gross CC, Beckmann D, Korb-Pap A, Schuhmann MK, Kuerten S, Mitroulis I, Ruppert C, Nolte MW, Panousis C, Klotz L, Kehrel B, Korn T, Langer HF, Pap T, Nieswandt B, Wiendl H, Chavakis T, Kleinschnitz C, Meuth SG (2016)
In: Nature Communications7. doi:10.1038/ncomms11626
Forschungsartikel (Zeitschrift) | Peer reviewed | Veröffentlicht